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Die Veranstaltungsorte des Jugendkirchentags wurden Themenparks genannt. In jedem Themenpark fanden Jugendgottesdienste, Talks, Bibel live, Sport und Spiel, Aktionen, Workshops sowie Angebote für Konfirmandinnen und Konfirmanden statt.
Jeder der fünf Themenparks stand an jedem der beiden Hauptveranstaltungstagen Freitag und Samstag unter einem Schwerpunktthema:
Die Themen am Freitag, 4. Juni 2010:
In und um die Christuskirche: Denk mal ... Jetzt! Fünf vor zwölf im Paradies Globale Erderwärmung, Dürrekatastrophen, die Pole schmelzen, Endzeitstimmung überall... Wir luden Euch in unseren Garten Eden ein! Ihr konntet die Schönheit der Schöpfung erleben, die Natur genießen und dann konkrete Schritte finden, dieses Geschenk zu erhalten. Ein Tag im Garten Eden mit ‚verbotenen Früchten’ & Euren ökologischen Fußstapfen, Mitmachaktionen & Workshops, Informationen und Ständen, Filmen & Talks, Kreativem und Musikalischem, Christusbeach mit Chill-out Zone.
Im Kurfürstlichen Schloss: Denk mal ... Jetzt! - wenn Schmetterlinge fliegen Am Freitag ging's im Kurfürstlichen Schloss um Liebe und Sex! Hier konntet Ihr Eure ganz persönlichen Fragen anonym von Experten beantworten lassen oder mit interessanten Menschen diskutieren. Und vielleicht habt Ihr Euch nicht nur in den Fragen der anderen wieder gefunden, sondern auch in den Geschichten der (Liebes-)Filme, die wir an diesem Tag in unserem „Schloss-Kino“ gezeigt haben. Am Nachmittag gab's bei uns außerdem noch etwas ganz Besonderes zu sehen: theaterperipherie e.V. aus Frankfurt spielte das Theaterstück „blutsbande“ in dem es um zwei junge Menschen geht, die sich nicht lieben dürfen, da sich ihre Familien bekriegen. Außerdem gab es eine Menge Workshops zum Thema, eine Konfiparty, eine Gospelnacht und vieles mehr.
A uf dem Ernst-Ludwig-Platz und in der Katholischen Kirche St. Peter: Denk mal ... Jetzt! Ich glaub so und Du? Glauben wir nicht alle an den gleichen Gott? An Jesus, den heiligen Geist und alles was sonst noch so dazu gehört? Was sind das eigentlich für Unterschiede zwischen katholisch und evangelisch? Was haben wir gemeinsam und was verbindet uns? Ist es wichtig für mich und meinen Glauben, was andere Menschen „anbeten“? Ihr hattet die Möglichkeit Euch mit Eurem Glauben in Workshops, Talks und vielem mehr auseinanderzusetzen, und von Menschen aus verschiedenen Kulturen zu erfahren, wie sie ihren Glauben leben.
Auf dem Deutschhausplatz: Denk mal ... Jetzt! Einmischen – mitmischen - aufmischen Du bist gefragt… Du hast was zu sagen… Du hast Macht… Deine Meinung zählt… Ihr konntet, die Power, die Jesus Christus schenkt erleben und mitmischen, damit unsere Gesellschaft eine Zukunft hat. Aktionen, Gespräche, Landtag, Politiker und Politikerinnen hautnah u.a. die rheinlandpfälzische Kultusministerin Doris Ahnen, Geschenke von Gott auf der Bühne eines großen Truck mit Kletterwand und heißem Sound, Karaoke, CVJM-Hockey, rheinhessische Spezialitäten im und am Trullo, der ultimative Bibelparcours von jungen Leuten für junge Leute.
Im Haus der Jugend: Denk mal … Jetzt! Mainzigartig erleben Von Gutenberg bis WWW, von Hip Hop bis Heavy Metal, vom Anschauen bis Mitmachen. Hier wurde euch ein buntes Potpourri der Möglichkeiten aus Nah und Fern geboten. Ihr konntet Mainz in seiner Vielfalt kennenlernen, eintauchen in die Medienwelt, Euch von fetten Beats mitreisen lassen, an einer Skulptur bauen, Euch ausruhen oder aktiv werden. Der roten Faden war hier schwer zu finden: Mainzigartig bedeutet Lebensfreude, Multikulti und Vielfalt.

Die Themen am Samstag, 5. Juni 2010:
In und um die Christuskirche: Denk mal ... Jetzt! - an Gott und so Wer ist eigentlich Gott? Wie ist Gott? Was erzählen uns die biblischen Geschichten von ihm? Und wie passt das mit meinem Leben im Jahr 2010 zusammen? Es fällt uns manchmal schwer, über unseren Glauben zu sprechen. Der Jugendkirchentag 2010 aber bot am Samstag viele Zugänge und Ansätze an, über Spiritualität nach zu denken und konkrete Erfahrungen zu machen und zu teilen. Hier wurde gefeiert und gebetet, gefragt und debattiert. Mit allen Sinnen machten wir uns auf die Suche nach dem, „was gut ist für dein ganzes Leben“, wie es der Satz hinter dem Motto des Jugendkirchentages ausdrückt. (Sprüche 24,14).
Im Kurfürstlichen Schloss: Denk mal ... Jetzt! - Neben der Spur Manchmal gibt es Tage, an denen du nicht mehr weiter weißt? Alles ist irgendwie düster und grau? Am Samstag beschäftigten wir uns mit allem – was „neben der Spur“ läuft. Ihr konntet in Workshops versuchen, durch Gesang, Schreiben oder Tanz eure Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Auch zu diesem Thema gab es wieder das „Schloss-Kino“, Programm auf der Bühne, Beratung und Diskussion.
Auf dem Ernst-Ludwig-Platz und in der Katholischen Kirche St. Peter: Denk mal ... Jetzt! Leben: extremer geht´s nicht Das Leben herausfordern… Viele brauchen den Kick, das Extreme damit das Leben nicht langweilig wird. Wir wollen extremen Sport, mehr Technik, Essen in XXL. Normal ist langweilig. Aber was ist eigentlich noch normal? Das Leben als Herausforderung... Für viele Menschen ist das Leben an sich schon extrem. Leben in extremer Armut, Leben mit einer Behinderung oder Leben in einem ganz fremden Land. Bei uns hattet ihr die Möglichkeit, das Leben mit seinen Extremen kennenzulernen, sei es beim Austesten von Grenzerfahrungen oder beim Kennenlernen von Menschen und ihren Lebensbedingungen.
Auf dem Deutschhausplatz: Denk mal ... Jetzt! Einbilden – ausbilden – fortbilden Du bist was… Du kannst was… Trau Dich und entdecke Deine Möglichkeiten…. Hier konntet Ihr herausfinden, womit Euch Gott begabt hat und mitmischen, denn Ausbildung und Schulbildung sind beeinflussbar. Powercheck für Eure Zukunft, Jugendgottesdienst mit Prominenten vom FSV Mainz 05, Geschenke von Gott auf der Bühne eines großen Truck mit Kletterwand und heißem Sound, Karaoke, CVJM-Hockey, rheinhessische Spezialitäten im und am Trullo (Rheinhessisches Weinberghäusschen), der ultimative Bibelparcours von jungen Leuten für junge Leute, Bauprojekt: Hämmern, schreinern, sägen…
Im Haus der Jugend: Denk mal … Jetzt! Grenzenlos mediennah Musik, Theater, Bilder und Bewegung … ohne Grenzen. Mitmachen und Miterleben war hier ganz groß geschrieben und das über kulturelle und nationale Grenzen hinweg. Ihr wurdet Teil des Geschehens und habt die Medienwelt als aktives Mitmachelement erlebt. Breakdance-, Hip Hop- und Percussionworkshops luden Euch zum Mitmachen, Bewegen und Kreativsein ein, während Ihr Euren Fantasien bei der Film-Werkstatt freien Lauf lassen konntet. Die Vielfalt der medialen Möglichkeiten sollte euch begeistern.
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