Das Bauwagencafé – ein Kernstück des Jugendkirchentags

(Text/Bild: Marlen Dannoritzer)

Auch wenn der Jugendkirchentag jedes Mal in einer anderen Stadt veranstaltet wird und immer wieder neue Jugendliche anreisen, bleiben dem Jugendkirchentag einige Traditionen seit Jahren erhalten. Eine davon ist das Bauwagencafé.

Zum ersten Mal kam das Café vor sechs Jahren zum Einsatz. Seit dem Jugendkirchentag in Michelstadt 2012 reist das Dekanat Wöllstein regelmäßig mit dem Wagen an. Das Team rund um das Café besteht aus neun Ehrenamtlichen. Einer davon ist Jan-Philipp Wirth, 18 Jahre. Er gehört zu den insgesamt fast 400 Ehrenamtlichen, die das Event in Weilburg ermöglichen. Vor zwei Jahren in Offenbach war Jan-Philipp das erste Mal Teil der Gruppe und hat Feuer gefangen. Begeistert zählt er das Angebot des Cafés auf. Und das kann sich sehen lassen: Neben selbstgemachten Limonaden schenkt das Team auch Kaffee und Fair Trade Softgetränke aus. Wer etwas zu essen sucht, kann aus den vielen hausgemachten Kuchen wählen. Das ganze Angebot kann man direkt vor Ort an den aufgestellten Tischen und Stühlen genießen oder sich mit in die Chillarea nebenan mitnehmen.

Ein Teil des Teams: Jan-Philipp, Vanessa und Rouven gehören zu den Helfern des Bauwagencafés.

 

Das Bauwagencafé finden die Teilnehmer auf dem Festplatz neben dem Lahnufer, direkt neben dem Beachvolleyballfeld. Nach dem Spiel lädt das Café mit den Liegestühlen zum Entspannen ein. Wer sich mit einem Frozen Joghurt mit teils exotischen Toppings abkühlen will, oder einfach Lust hat, mal etwas anderes zu trinken, der wird beim Bauwagencafé fündig.

Die Preise im Bauwagencafé sind fair: Einen Frozen Joghurt mit einem Topping bekommt man beispielsweise schon für 3 Euro, eine erfrischende Limonade für 2 Euro. Da man an der Kasse bezahlt, die Getränke aber im Zelt abholt, haben sich die Wöllsteiner in diesem Jahr etwas Neues ausgedacht: Statt Kassenbons erhalten die Kunden eine Badeente, die sie im Zelt gegen ihr Getränk eintauschen können. So leistet das Bauwagencafé einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Für die Getränke werden zudem Pappstrohhalme verwendet. „Die Joghurtbecher sind leider aus Plastik“, bedauert Jan-Philipp Wirth, das sei aber aus logistischen Gründen bisher nicht anders möglich.

Die gute Laune lässt sich das Team des Bauwagencafés durch nichts verderben. Sollte es regnen, hat das Team auch vorgesorgt: Zusätzlich zu den Tischen unter freiem Himmel gibt es weitere Sitzgelegenheiten im Zelt. „Dann wird’s eben kuschelig“, sind sich die Helfer einig.