ÜBERALL LACHENDE UND FEIERNDE JUGENDLICHE

Kirchenpräsident Jung beeindruckt von Stimmung und Vielfalt auf Jugendkirchentag

Michelstadt. 9. 6. 2012. Am Ende seines Rundgangs über den 6. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Michelstadt bot Volker Jung ein ungewohntes Bild. Mit schlammiger Anzughose und matschigen Schuhen schüttelte der Kirchenpräsident der EKHN immer wieder Hände, plauderte mit zahlreichen Jugendkirchentagsbesuchern und ließ sich erklären, welche Programmpunkte an den unterschiedlichen Ständen und Stationen angeboten wurden.
Vor allem der Menschenkicker, eine Art Tischfußball mit lebenden Personen, hatte es Jung angetan. In einer intensiv geführten Begegnung gewann das Team des Kirchenpräsidenten zu dem auch der Odenwälder Landrat Dietrich Kübler und Michelstadts Bürgermeister Stephan Kelbert gehörten gegen eine Konfirmandenmannschaft mit 3:1. Zweifacher Torschütze dabei: der Kirchenpräsident. Dass das Outfit darunter gelitten hatte, steckte er in sportsmännischer Manier weg: „Nicht so wichtig, es hat großen Spaß gemacht.“

Ein Fazit, das nicht nur für den Menschenkicker galt. Volker Jung zeigte sich beeindruckt über die Vielfalt, die der Jugendkirchentag in Michelstadt bietet. Action, Unterhaltung, Nachdenkliches, Spirituelles und Dinge fürs Herz – kaum jemand, der nicht etwas für sich bei dem Event finden kann. „Hier wurde wirklich Beachtliches auf die Beine gestellt“, lobte Jung die Organisatoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer.

Jung wurde mit großer Begeisterung bei den vielen Stationen in den zahlreichen Themenparks empfangen. Egal ob im Global Youth Village, beim Truck-Tauchen oder waghalsigen Bobby-Car-Rennen – die Besuchergruppe um den Kirchenpräsident ließ sich jedes Mal von der guten Stimmung mitreißen. Von der friedlichen Atmosphäre zeigte sich Jung beeindruckt: „Wohin man auch schaut, überall sieht man lachende und feiernde Jugendliche.“ Und noch etwas war dem Kirchenpräsident wichtig. Im Gespräch mit Rettungskräften erfuhr er, dass auch diese den Kirchentag als etwas Besonders erleben. „Sie erzählten mir, dass sie noch nie ein so unproblematisches Event erlebt hätten“, sagte Jung. Keine Betrunkenen, keine Schlägereien, keine Pöbeleien. Nur ein paar Pflaster mussten geklebt werden. „Auch das ist etwas“, so der Kirchenpräsident, „das mich froh und stolz auf den Jugendkirchentag blicken lässt.“

 

  • Geschrieben am: 8.06.2012, 08:43 Uhr

Geschrieben am 28.10.2013, 15:14 Uhr